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 Story


Aus dem Archiv der „neuen Welt“, Kapitel I: Die Entdeckung des neuen Universums:

Die Äonen glitten vorbei wie Tücher auf einer Wäschespinne, welche im Wind sich dreht...

Es gab eine alte Galaxy namens "Weltensaga"... ein Reich des Krieges und des Überlebens. Immer und immer wieder kamen Völker hervor und vergingen. Ein ständiger Prozess der Evolution der Starken und Anpassungsfähigen...

Standardmässig zerstreute sich alle 20 Äonen dieses Universum und gründete sich neu. Viele Kriege wurden gefochten und viele Völker, sogar ganze Allianzen gingen zugrunde. Ein Kreislauf auf Leben und Tod.

Nach dem Bau der letzten Superwaffe, welche erneut das gesamte Universum ins Verderben stürzte...gab es kein Universum mehr, welches die überlebenden Völker aufnehmen konnte und viele Jahre irrten die Überlebenden auf ihren Rettungsschiffen im "Nichts" umher, bis endlich ein Dimensionstor gefunden wurde...

Galaxika an Bord der "Ulysses" befahl den riskanten Sprung in das Unbekannte... und es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis sich das Schiff wieder materialisierte. Die Besatzung der Ulysses starrte wie gebannt auf die Sensoren und selbst aus den Bordfenstern. Ein regelrecht grüner GajaPlanet drängte sich allen Anwesenden auf.

Wir müssen unbedingt herausfinden, ob es noch weitere Überlebende gibt. Vielleicht sogar hier auf diesem Planeten. Sendet auch eine Hyperraumtransmission in Richtung ehemalige „alte Welt“ mit der genauen Verzeichnung des Wurmloches und den Technologieplänen, des Dimensionswandlers. Vielleicht gibt es ja noch mehr Völker, die so ziellos umherirren wie wir es einst taten.

Galaxika befahl die Landung und während das schwere Schiff der Leviathan-Klasse langsam wie ein übergroßer Vogel in den Orbit eintauchte, vernahmen die Sensoren die Anwesenheit zweier weiterer Schiffe. Eines davon bereits seit mehr als einer Woche auf dem Planeten notgelandet und ein weiteres im Absturz begriffen und kurz vor dem Aufschlag auf der Planetenoberfläche.

Wir sind also nicht allein! Gala freute sich, sosehr auch ihre Besorgnis darüber wuchs, dass es möglicherweise keine Überlebenden mehr an Bord der beiden Schiffe gab.

Sofort ein Rettungsteam zusammenstellen und die Absturzstellen untersuchen! Nachdem das Schiff erfolgreich auf der Planetenoberfläche gelandet war und die Atmosphäre als tauglich eingestuft wurde, begann die Rettungsmission.

Der Planet war mit üppiger Vegetation ausgestattet. Wie im Paradies glänzten reife Früchte mit Tau benetzt, in der Morgensonne. Bereits um die Mittagszeit herum ergab sich ein wilder Reigen aus den verschiedensten bunten Vögeln und Schmetterlingen um die Gestrandeten. Gala konnte es kaum fassen, denn so schöne Dinge hatte sie auf ihrem kriegsgebeutelten und ständig bombardierten Planeten noch nie zuvor zu Gesicht bekommen dürfen.

Nach einem halben Tag erreichten sie schließlich das Schiff welches bereits seit über einer Woche auf dem Planeten sein musste. Es war leer. Nicht einmal der Hauch eines Lebewesens war an Bord. Es gab weder den Hinweis auf Tote noch auf Überlebende. Es war so als wäre das Schiff schon immer leer gewesen. Lediglich der automatische Notruf war aktiviert worden.

Galas Hoffnung begann zu schwinden als schließlich von draußen aufgeregtes Rufen zu ihr drang. Ein Mitglied des Rettungstrupps hatte etwas gesehen. Gala beruhigte den Mann, der immer noch wild mit den Armen fuchtelte…

Was ist denn los? Was hast du gesehen?

Der Mann antwortete: Da…da war so ein halbnackter Kerl auf einem Riesenvogel. Sowas hab ich noch nie gesehen. Sah aus wie ein Straus oder ein Emu. Und der Kerl, das war das eigenartige, hatte mich frech angegrinst und mir dann den Stinkefinger gezeigt…danach ist er weggeritten. Ich…ich glaube, die kommen wieder um uns alle einzusacken….

Gala erwiderte: Beruhige dich! Niemand sackt hier jemanden ein. Vielleicht sind es Eingeborene oder Reste der Besatzung… Auf jeden Fall müssen wir Kontakt aufnehmen. Wir lagern erstmal hier beim Schiff. Vielleicht finden wir noch etwas Brauchbares an Technologie was wir mitnehmen können.

Bereits am Abend stand durch Rückruf des zweiten Rettungstrupps fest, dass es auf dem anderen abgestürzten Schiff keine Überlebenden gab, wobei jedoch eine Rettungskapsel fehlte.

Die Nacht wurde dunkel und unruhig. Immer und immer wieder gab es seltsame Laute aus dem Urwald, der sich wie ein schwarzes Band vor dem Lager ausbreitete. Das künstliche Feuer, welches Gala immer und immer wieder mit dem Laser entfachte, begann allmählich nur noch zu glimmen da es an Brennmaterial fehlte. In den Urwald wollte sie jetzt jedoch keinen mehr schicken. Bis zum Morgengrauen waren es ohnehin nur noch zwei Stunden und dann konnte man auch wieder über den Rückweg nachdenken. Plötzlich vernahm sie ein lautes Krachen und ein paar heftige Bewegungen sowie Schemen konnte sie im Lichtschein ausmachen. Irgendjemand fuchtelte mit einem Knüppel herum und ein stechender Schmerz durchfuhr Gala - nach einer kurzen Weile wurde es dunkel.

Als sie wieder zu sich kam, war dem stechenden Schmerz nunmehr ein dumpfer Schmerz gefolgt und es war bereits Mittag. Es war also doch kein Traum. Irgendjemand hatte ihr mit einem Knüppel auf den Schädel gehauen und das nicht zimperlich. Noch verwirrender war jedoch ihre Position. Sie musste sich erst einmal orientieren, bevor sie begriff dass sie kopf über an einem Ast gefesselt über den Urwaldboden getragen wurde.

Jetzt schlägts dreizehn! Wer sind die denn? Was wollen die? Die beiden halbnackten Wilden grinsten überheblich als sie bemerkten, dass Gala wieder wach wurde. Zu ihrem Leidwesen musste sie feststellen, dass es dem Rest des Rettungstrupps nicht besser ergangen war. Am Abend schließlich betraten sie das Dorf der Fremden.

Einer der Wilden beugte sich zu Gala und raunte: Wir bringen dich zu dem Mann aus den Sternen. Unser Gott wird entscheiden was mit euch zu tun ist.

In Gala keimte Hoffnung auf: Mann aus den Sternen? Das kann nur ein Überlebender sein. Das ist unsere Hoffnung…

Nach einer kleinen Weile aber noch am selben Abend wurde Gala dem „Gott“, wie ihn die Wilden nannten vorgeführt. Der Thronsaal war festlich und reich geschmückt. Anscheinend lies es sich der „Gott“ gut gehen und hatte wohl das Beste aus seiner Situation gemacht. Als sie näher trat, traute Gala kaum ihren Augen. Da lümmelte ein mit Lendenschurz bekleideter, ihr jedoch nicht unbekannter Kerl auf dem Thron und spielte eine Partie Schach gegen eine weitere Person, die ihr ebenso wohlbekannt war…

Black Power! Ich hätte es wissen müssen, dass ihr nicht die geringste Ahnung davon habt, wie man eine Lady empfängt! Und Kruppe, was machst du hier? War die fehlende Rettungskapsel aus dem abgestürzten Schiff etwa deine??!

Die drei begrüßten sich und redeten die gesamte Nacht. Es stellte sich heraus, dass Black Power bereits vor einer Woche auf dem Planeten notlanden musste. Die Tatsache, dass seine Ankunft von den Eingeborenen beobachtet wurde, und vor allem der Technologievorsprung halfen ihm und seiner Besatzung, dass sie von diesen als Übergötter regelrecht adoptiert worden waren. Kruppes Rettungskapsel hingegen schlug direkt im Dorfzentrum des Dorfes auf…wobei dann eines zum anderen führte.

Die drei beschlossen eine neue Zivilisation zu gründen. Schließlich war es mehr als Glück, dass sie zusammengeführt und darüber hinaus auf diesen reichen Planeten verschlagen wurden.

Nach und nach konnten die „alten Technologien“ gerettet oder wiederentdeckt und neue Schiffe gebaut werden. Es entstanden im Laufe der Zeit neue Städte und neue Planeten wurden besiedelt…ausgehend von dieser ersten Welt im neuen Universum, wo alles begann: XBC8274, auch Gaja genannt.

Hin und wieder fand auch eines der anderen „alten“ Völker den Weg ins Universum, um sich hier niederzulassen. Sei es durch den Empfang der Transmission, die Gala damals ins „Nichts“ zurückgeschickt hatte. Oder sei es durch eine eigene Entwicklung eines Dimensionswandlers. Natürlich gab es auch viele neue und junge Völker im Universum selbst und das Universum wurde allmählich besiedelt und wuchs und wuchs… Es wurden Allianzen gegründet, Bündnisse geschmiedet und Kriege geführt und der Kreislauf begann sich allmählich zu wiederholen.

Doch eines wird uns immer klar sein. Die Welt wo es begann war einst Gaja und begonnen hat es durch die „Drei“. So wurde es mir einst erzählt und so erzähle ich es auch...


Gez. Kyusi – Hauptarchivar des alten Imperiums (Quelle: Der Zyklus der Welt)



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